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Ab 10 Grad Außentemperatur werden Zecken, die der Gattung der Spinnentiere angehören, aktiv. Um zu Wachsen, brauchen Zecken eine Blutmahlzeit, mit der sie ein Vielfaches ihres Körpergewichtes zunehmen.

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Jetzt geht’s los – die Zeckenzeit startet so explosionsartig wie der Frühling!

Und auch wenn es dutzende Artikel über Zecken gibt, erlaube ich mir doch noch einmal ein wenig über Zecken zu schreiben.

Zecken am Hund (c) LoschZecken

Zecken gehören zu den Spinnentieren (Arachnida), weil sie im ausgewachsenen Stadium acht Beine haben. Sie unterscheiden sich von den Insekten dadurch, dass sie einen ungegliederten Körpersack besitzen. Da sie zum Überleben einen Wirt benötigen, von dessen Blut sie sich ernähren und entwickeln, gehören sie zu den Parasiten.

Es sind weltweit ca. 850 Zeckenarten bekannt. Man teilt die Zecken in zwei große Familien, nämlich die der Schild- und die der Lederzecke. Normalerweise sind die Zecken orts- oder wirtsgebunden. Das heißt, sie saugen aussschließlich an einer Tierart und leben in derern Behausung (z.B. Ige- und Taubenzecke). Nicht so die europüische Waldzecke, die im Volksmund der gemeine Holzbock genannt wird. Sie saugt an allem, was ihr unters Beißwerkzeug kommt.

In unseren Breitengraden (Europa) und besonders für Hundebeistzer spielt der gemeine Holzbock (Schildzecke – Ixodes ricinus) eine beondere Rolle. Diese Zeckenart ist die in Deutschland am weitesten verbreitete.

Der Lebensraum der Zecke

Da Zecken schnell austrocknen, meiden sie direkte Sonneneinstrahlung. Sie halten sich deshalb überwiegend im Unterholz, in Gräsern und Farnen und Gebüschen auf.

Aber auch in Grünanlagen (Stadtparks) und auf Spielplätzen mit Randbepflanzung fühlen sie sich wohl

Ebenso tummelsn sie sich in allen Gärten und besonders gerne dort, wenn eine Gartenteich mit dicht wachsender Randbepflanzung vorhanden ist. Weil diese, doch meist sehr feucht, die Zecke vor dem Austrocknen bewahrt. Bei warmen Temperaturen hält sie sich iin Büdennähe auf, wo es dunkel und feucht ist, also auch in Laub und Moosen.

Zecken lassen sich nicht, wie von den meisten Menschen angenommen, von Bäumen fallen. Es würde viel zu lange dauern und zu viel Kraft kosten, dort hinauf zu gelangen. Zecken halten sich in einer Höhe von 20cm – max 100cm auf und warten dort geduldig auf den nächsten Wirt. Unter „Wirt“ bzew. „Wirtstieren“, zählen alle Säugetiere, die im Wald leben, unsere Haustiere und natürlich auch der Mensch, da er die Zecke hervorragend mit Blut versorgen kann.

Läuft unser Hund nun an den Rändern der Waldwege entlang oder über eine Wiese, nimmt die Zecke über das Hallersche Organ di eAnwesenheit eines Wirtes wahr. Über dieses Organ kann die Zecke verschiedene Reize wahrnehmen:

  • einen sogenannten mechanischen Reiz (Erschütterung des Erdbodens)
  • einen thermischen Reiz (unsere Vierbeiner sind Warmblüter, die Zecke kann einen Temperaturunterschied wahrnehmen)
  • einen chemischen Reiz (die Atemluft enthält CO2 und kann von der Zecke wahrgenommen werden)

Wird sie nun abgestreift, oder läß sich einfach auf den unter ihr befindlichen Wirt fallen, kann jetzt die Suche nach einer geeigneten Einstichstelle beginnen. Dies kann mitunter Stunden dauern.


Zecken sind doch gefährlich!

Das klingt nicht gut, vor allem vor dem Hintergrund, dass Zecken verrufen sind, Infektionen auszulösen wie z.B. Borreliose. Aber: Nicht jede Zecke ist mit Krankheitserregern verseucht. Und die meisten Hunde haben Infektionen mit solchen Erregern unbeschadet überstanden.

Hier hat offensichtlich ein funktionierende Immunsystem mit seinen Antikörpern gearbeitet und gesiegt.

Es empfiehlt sich dennoch, möglichst jeden Zeckenbiss zu vermeiden. Das geligt, da die kleinen der Gattung der Spinnen angehören, am leichtesten mit sogenannten Repellents, die die Zecken von Anfang an davon abhalten, sich in die Haut einzugraben. Spinnen hassen ätherische Öle. Mittlerweile gibt es etliche natürliche Produkte, die sehr effektiv Zecken abwehren können, so sie denn regelmässig und sorgfältig aufgebracht werden.

Dazu gibt es auch die Möglichkeit, Produkte beizufüttern, die im Verdauungsprozess Ausdünstungen durch die Haut bzw. das Fell erzeugen, die ebenso abschreckend wirken.

Sie sollten jedoch Abstand davon nehmen, Zecken, die sich bereits fest eingegraben haben, noch mit diesen Repellents zu besprühen – sie lässt trotzdem nicht mehr los, auch wenn sie verschrumpfelt und evtl. stirbt. Hier hilft immer noch am besten das sorgfältige Herausdrehen.

Natürlich finden Sie in unserem Shop alles, was Sie für die Abschreckung der Zecken benötigen 😉

Zeckenentfernung

Obwohl  das Thema auf endlosen Seiten und Posts schon durchgekaut zu sein scheint, greifen wir es dennoch heute auf, denn – oh Wunder, die Zecken sind wieder da.

Ganz ehrlich? Sie waren nie weg! Zecken überleben unsere Winter spielend, kommen elend lang ohne Nahrung aus und schaffen sogar einen Waschgang in der Waschmaschine!

Was tun?

Nun, wer jetzt noch mit Repellents anfängt, ist spät dran! Alle Mittelchen vom Kokosöl bis zur Bernsteinkette brauchen einige Wochen bis sie wirksam überzeugen. Dazu kommt, dass sie bei jedem Hund und in jeder Gegend Deutschlands anders wirken.

Dennoch. Lieber spät als nie damit beginnen und die Wirkzeit überbrücken mit Sprays wie ZeckEx oder Akafree.

Egal, für welches Repellent man sich entscheidet, wichtig ist , das man es tut und die Finger von Nervengiften läßt, aus denen der überwiegende Teil der chemischen Spot-ons besteht. Und dass man jede Zecke, die sich einschleicht, sofort entfernt.

Als Träger von Borrelioseerregern stellen sie ein Risiko dar, das mit der Dauer des Zeckenbisses ansteigt. Dazu sollte man geeignete Zeckenzangen verwenden wie den O’Tom Zeckenhaken oder die MExT Zeckenzange, damit auch wirklich zuverlässig alle Bestandteile der Zecke entfernt werden.

Kleine, zurückbleibende Wunden sollte man desinfizieren oder mit Wundex besprühen, damit keine Entzündung entsteht und der Hund nicht daran leckt.