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Nun ist er im schon längst im Gange oder auch schon erledigt – der Anweidezeitraum. Vorbei die Tage des „Handpferdes“, das nur ein paar Gräschen zupfen darf, damit nicht gleich eine Überreaktion auf den hohen Eiweißgehalt des Grases erfolgt. Endlich die Pferde ab auf die Weide lassen und sich an ihrer Freude erfreuen.

Erfreuen? Wirklich? Ja, so war das noch in meinen Kindertagen, als im Frühjahr die Ponies im hohen, bunten, Wiesengras standen, voller Kräuter und Blumen, mit Pusteblumen in der Mähne, schnaubend, lachend, springend vor Freude. Aber es ist nicht mehr wie früher. Wie so vieles nicht, aber was das Gras auf den Wiesen angeht, so finden wir fast nur noch Weidelgras, extrem eiweiß- und zuckerhaltig. Und wenn dann auch noch kalte Nächte und warme Tage in Kombination auftreten, ballen sich die Eiweißmoleküle in genau den Spitzen, die die Pferde am liebsten abkauen. Hier sind es die Fructaneanteile, eine spezielle Zuckerform, die bei Frost im Gras aus Stärke gebildet werden, um sich vor eben jenem Frost zu schützen.

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