Herbstpferd

Viele Jahre beschäftigen wir uns mit dem Stoffwechsel von Pferden und Hunden. Obwohl diese kaum vergleichbar sind, haben sie doch eines gemeinsam – sie kommen mit der zivilisierten Haltung in unseren Ballungsgebieten kaum klar, denn eigentlich sind Pferde und Hunde anatomisch immer noch darauf eingestellt, täglich lange Wege zu wandern, vor sich hin zu grasen (nur die Pferde natürlich) oder nur sporadisch Futter zu erhalten – was den Wolf und seinen Nachfolger betrifft.

Eines haben sie auch noch gemeinsam – die Veränderung im Herbst und im Frühjahr, wenn der Fellwechsel ansteht und die Tage kürzer, die Temperaturen kälter werden. Wie alle warmgleichen Lebewesen stellen sich Stoffwechselvorgänge in den Pferde- und Hundekörpern nun um und bereiten den Körper auf eine kalte und energiezehrende Jahreszeit vor.

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Herbstwetter - Immunsystem

Da ist er wieder – der Herbst. Nicht nur für uns Menschen eine Umstellung, im Hormonsystem, im Stoffwechsel, in den Bewegungsabläufen und auch in der Nahrung.

Unsere Pferde und Hunde erleben denselben Wechsel. Sogar sichtbar – der Fellwechsel steht an oder ist schon längst im Gange. Aber das ist ein anderes Thema.

Heute geht es um das:

Immunsystem von Pferd, Hund und Katze

Tausendfach diskutiert, ist es doch der Schlüssel zur Pferde- und Hundegesundheit. Und wie heißt es so schön: „Die Gesundheit kommt aus dem Darm“. Nun ist auch die beste Zeit für eine Darmsanierung! Eigentlich mag ich den Begriff nicht so sehr, denn er unterstellt, dass etwas defekt sein muß, um „saniert“ zu werden. Das ist bei natürlich gehaltenen und gefütterten Tieren aber nicht immer der Fall. Warum sich also um den Darm kümmern?

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anny-x Geschirr safety

Das anny-x Safety Geschirr findet viele Anwendungen im täglichen Leben mit unseren Hunden. Wir haben verschiedene Einsatzgebiete getestet!

Tierschutz – Sicherheitsgeschirr

Wir testeten das anny-x Sicherheitsgeschirr bei aus dem Ausland frisch angekommenen Hunden, die in eine neue Familie, ein neues Zuhause und viele neue Umwelteinflüsse integriert werden sollten. Hier leistete das Geschirr seine Hauptarbeit. Es verhindert zu 100% das Herausschlüpfen des verunsicherten und ängstlichen Hundes, gibt ihm Sicherheit, und vor allem ein neues Körpergefühl, da der dritte Gurt hinter dem Brustkorb die Propriozeption fördert. Halter, die sich sicher fühlen, übermitteln ein entspanntes und ebenfalls sicheres Gefühl an ihren Hund. Note: EINS.

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RelaxoPet Banner

Oops, da war Relaxopet in der Höhle des Löwen! Und wie durch ein Wunder (lief da im Hintergrund Relaxopet Human? Ein schelmischer Gedanke), kam der Zuschlag.

Wer jetzt denkt, dass Relaxopet noch völlig unbekannt gewesen sei, der irrt. Schon seit langem sind die Wirkungen von Schwingungen auf warmgleiche Lebewesen kein Geheimnis. Schon die alten Griechen wußten: Die Klänge der Sirenen lockt Männer an!

Aber was hat es mit den wundersamen Musikklängen für Pferde, Hunde und Katzen wirklich auf sich?

Wie alles im Leben und auf der Erde funktioniert diese Beeinflußung durch Frequenzen. Diesmal sind es Schallwellen, die Frequenzen erzeugen, und die – über die Ohrrezeptoren aufgenommen – direkt oder indirekt auf den Organismus wirken. Über die beruhigende Wirkung von Musik brauchen wir wohl nicht aufklären, aber gibt es noch etwas darüber hinaus?

Psychoaktive Frequenzen

Psychoaktive Frequenzen sind Frequenzen, die natürlich vorkommenden Gehirnwellen entsprechen und die direkt auf das Gehirn einwirken, wenn man sie eingebettet in akustische Töne hört.

Das Hören eines bestimmten Tons, einer bestimmten Frequenz kann aktivieren, entspannen, das Wahrnehmen innerer Bilder unterstützen, Ängste lösen, Schmerzen lindern u.v.m.

Da psychoaktive Frequenzen oft sehr niedrigfrequent sind (1-20 Hz) und daher nicht direkt als Ton wiedergegeben werden können (sie wären zu tief und deshalb nicht hörbar), „webt“ man sie in andere Klänge wie bspw. weißes Rauschen, sphärische Synthesizer-Klänge, oder Musik ein oder stellt sie in Form von Impulsen oder Klicks dar.

So auch bei Tieren. Ebenso wie Menschen reagieren sie – auch unterschiedlich wie bei Menschen – auf die eingewebten Frequenzen.

Und warum wirkt das RelaxoPet nicht bei Menschen?

Hirnbeeinflussung beim Hund

Nun, im RelaxoPet sind Frequenzen eingearbeitet, die auf die speziellen Gehirnwellen von Pferd, Hund und Katze abgestimmt sind. Gehirnbereiche dieser Tiere sind zwar grundsätzlich ähnlich, aber trotzdem anders verteilt, als bei Menschen. Stammhirnbereiche sind im Verhältnis größer, der präfortale Kortex z.B. dagegen kaum entwickelt. Was sich im einen an einer verringerten Denkleistung darstellt, ist im Umgang mit Tonfrequenzen von Vorteil! Es bedarf nur weniger, speziell auf Tiere abgestimmter Frequenzen, um den gewünschten Anti-Angst-Effekt, Beruhigung und gleichzeitig Konzentration auszulösen.

Hier macht sich RelaxoPet zu Nutzen, dass es Frequenzen gibt, die Menschen gar nicht wahrnehmen können!

RelaxoPet zu Sylvester

In den vergangenen Jahren haben wir immer wieder festgestellt, dass der Anspruch gestellt wird, dass RelaxoPet, 5min vor 12 angeschaltet, den völlig verängstigten Hund mal eben so beruhigt und er einschläft.

Das funktioniert so nicht! Wie alle anderen Frequenzen sind auch die von RelaxoPet konstitutionelle Frequenzen. Das bedeutet, dass sie genau wie homöopathischen Anwendungen bereits mehrere Tage vorher konditioniert werden sollten. Also vorher, währenddessen und nachher bitte aktivieren, dann hat der Hund, das Pferd, die Katze auch ein entspanntes Sylvester vor sich. Aber Achtung!

Viel hilft nicht immer viel

Wir empfehlen die tägliche Verwendung von RelaxoPet, aber nicht dauerhaft! Niemals sollte die Anwendung über 2 Stunden hinausgehen, denn dann können psychoaktive Frequenzen auch ins Gegenteil verkehren!

Wie alles im Leben immer gleichmässig, massvoll und mit Achtsamkeit angewendet, wir der RelaxoPet Ihr Angsthelfer für Ihr Tier!

In diesem Sinne eine entspannte Zeit wünscht

Ihre
Claudia Damrich

Jetzt geht’s los – die Zeckenzeit startet so explosionsartig wie der Frühling!

Und auch wenn es dutzende Artikel über Zecken gibt, erlaube ich mir doch noch einmal ein wenig über Zecken zu schreiben.

Zecken am Hund (c) LoschZecken

Zecken gehören zu den Spinnentieren (Arachnida), weil sie im ausgewachsenen Stadium acht Beine haben. Sie unterscheiden sich von den Insekten dadurch, dass sie einen ungegliederten Körpersack besitzen. Da sie zum Überleben einen Wirt benötigen, von dessen Blut sie sich ernähren und entwickeln, gehören sie zu den Parasiten.

Es sind weltweit ca. 850 Zeckenarten bekannt. Man teilt die Zecken in zwei große Familien, nämlich die der Schild- und die der Lederzecke. Normalerweise sind die Zecken orts- oder wirtsgebunden. Das heißt, sie saugen aussschließlich an einer Tierart und leben in derern Behausung (z.B. Ige- und Taubenzecke). Nicht so die europüische Waldzecke, die im Volksmund der gemeine Holzbock genannt wird. Sie saugt an allem, was ihr unters Beißwerkzeug kommt.

In unseren Breitengraden (Europa) und besonders für Hundebeistzer spielt der gemeine Holzbock (Schildzecke – Ixodes ricinus) eine beondere Rolle. Diese Zeckenart ist die in Deutschland am weitesten verbreitete.

Der Lebensraum der Zecke

Da Zecken schnell austrocknen, meiden sie direkte Sonneneinstrahlung. Sie halten sich deshalb überwiegend im Unterholz, in Gräsern und Farnen und Gebüschen auf.

Aber auch in Grünanlagen (Stadtparks) und auf Spielplätzen mit Randbepflanzung fühlen sie sich wohl

Ebenso tummelsn sie sich in allen Gärten und besonders gerne dort, wenn eine Gartenteich mit dicht wachsender Randbepflanzung vorhanden ist. Weil diese, doch meist sehr feucht, die Zecke vor dem Austrocknen bewahrt. Bei warmen Temperaturen hält sie sich iin Büdennähe auf, wo es dunkel und feucht ist, also auch in Laub und Moosen.

Zecken lassen sich nicht, wie von den meisten Menschen angenommen, von Bäumen fallen. Es würde viel zu lange dauern und zu viel Kraft kosten, dort hinauf zu gelangen. Zecken halten sich in einer Höhe von 20cm – max 100cm auf und warten dort geduldig auf den nächsten Wirt. Unter „Wirt“ bzew. „Wirtstieren“, zählen alle Säugetiere, die im Wald leben, unsere Haustiere und natürlich auch der Mensch, da er die Zecke hervorragend mit Blut versorgen kann.

Läuft unser Hund nun an den Rändern der Waldwege entlang oder über eine Wiese, nimmt die Zecke über das Hallersche Organ di eAnwesenheit eines Wirtes wahr. Über dieses Organ kann die Zecke verschiedene Reize wahrnehmen:

  • einen sogenannten mechanischen Reiz (Erschütterung des Erdbodens)
  • einen thermischen Reiz (unsere Vierbeiner sind Warmblüter, die Zecke kann einen Temperaturunterschied wahrnehmen)
  • einen chemischen Reiz (die Atemluft enthält CO2 und kann von der Zecke wahrgenommen werden)

Wird sie nun abgestreift, oder läß sich einfach auf den unter ihr befindlichen Wirt fallen, kann jetzt die Suche nach einer geeigneten Einstichstelle beginnen. Dies kann mitunter Stunden dauern.


Zecken sind doch gefährlich!

Das klingt nicht gut, vor allem vor dem Hintergrund, dass Zecken verrufen sind, Infektionen auszulösen wie z.B. Borreliose. Aber: Nicht jede Zecke ist mit Krankheitserregern verseucht. Und die meisten Hunde haben Infektionen mit solchen Erregern unbeschadet überstanden.

Hier hat offensichtlich ein funktionierende Immunsystem mit seinen Antikörpern gearbeitet und gesiegt.

Es empfiehlt sich dennoch, möglichst jeden Zeckenbiss zu vermeiden. Das geligt, da die kleinen der Gattung der Spinnen angehören, am leichtesten mit sogenannten Repellents, die die Zecken von Anfang an davon abhalten, sich in die Haut einzugraben. Spinnen hassen ätherische Öle. Mittlerweile gibt es etliche natürliche Produkte, die sehr effektiv Zecken abwehren können, so sie denn regelmässig und sorgfältig aufgebracht werden.

Dazu gibt es auch die Möglichkeit, Produkte beizufüttern, die im Verdauungsprozess Ausdünstungen durch die Haut bzw. das Fell erzeugen, die ebenso abschreckend wirken.

Sie sollten jedoch Abstand davon nehmen, Zecken, die sich bereits fest eingegraben haben, noch mit diesen Repellents zu besprühen – sie lässt trotzdem nicht mehr los, auch wenn sie verschrumpfelt und evtl. stirbt. Hier hilft immer noch am besten das sorgfältige Herausdrehen.

Natürlich finden Sie in unserem Shop alles, was Sie für die Abschreckung der Zecken benötigen 😉

Vibrationsgeräte für Menschen – kann man die auch für Hunde verwenden?

Wir haben getestet.

Mehrere tierphysiotherapeutische Praxen haben über mehrere Wochen verschiedene Vibrationsgeräte der Marke Vibroslim aus dem Humanbereich getestet an insgesamt 30 Hunden. Nun steht das Ergebnis fest:

Vibrationsgeräte sind auch in der Hundephysiotherapiepraxis einsetzbar!

Das Testergebnis zeigt, dass – haben die kleinen Patienten sich an Geräusch und Bewegung der Geräte gewöhnt, sind die Rüttelplatten in der Lage, die Hundephysiotherapie zu unterstützen durch Muskelentspannung, Schmerzlinderung bei Arthrose und auch zur Stärkung der propriozeptiven Wahrnehmung.

Der Test zeigt jedoch auch, dass die Geräte immer nur in therapeutischer Hand den Erfolg bringen, der erwartet wird, denn nur das geschulte Auge bemerkt Überbelastung, Fehlstellungen und auch psychische oder psysomotorische Einschränkungen. Nur in der tierphysiotherapeutischen Praxis kann die Vibromatte mit anderen sinnvollen Geräten wie Laufband, Trainingsgeräte wie Donuts oder K9Fitbones, oder auch Stepboards kombiniert werden.

Es kamen zum Einsatz:

VibroSlim Radial 3D Vibrationsplatte

VibroSlim Radial 3D Vibrationsplatte

Vibroslime Tone Massagematte

Vibroslime Tone

 

 

 

 

 

 

Es zeigte sich, dass die nicht triradial arbeitende Vibroslim TONE für den Einsatz im Veterinärbereich etwas besser geeignet ist, da sie eine etwas größere Standfläche bietet. Das Bedienfeld ist bei beiden Platte in das Plattenfeld mit eingearbeitet, was zu leichten Problemen führte. Sie wurde von den Patienten oft ausgeschaltet oder das Programm verändert. In der Praxis bietet sich daher eine Abdeckung an.

Von den eingesetzten Hunden lehnten 15% die Platte komplett ab, aus Angst vor dem Geräusch und der Bewegung. Hier wäre eine längere Gewöhnungsphase evtl. erfolgreich, die in der Testphase nicht möglich war.

Weitere 28% der Patienten fühlten sich, auch nach anfänglicher Skepsis, letztendlich sehr wohl, beendeten die Therapie jedoch eigenständig nach einiger Zeit.

32% der Hunde setzten sich hin, als die Platte vibrierte und blieb auch solange dort sitzen, bis das Programm beendet war.

Der Rest der Hunde wurde mit Therapiegeräte-Kombinationen eingesetzt und waren durchweg komplett bei der Sache.

Therapeutische Ergebnisse:

Bei großen Hunden bestand das Problem, dass nur entweder die Vor- oder die Hinterhand auf der Platte stehen konnte. Kleine Hunde paßten komplett auf die Vibrationsgeräte. Hier galt es, darauf zu achten, dass während der Therapie keine zusätzlichen Belastungen auf die Standskeletur entstehen Dies konnte durch gleichzeitige Verwendung von z.B. Stepbrettern verhindert werden. Kleine Hunde fühlten sich mit Komplettstand auf der Platte wohler als mit partiellem Stand.

Die Erfolge bezüglich Muskeltonus, Arthroseschmerz, Beweglichkeit waren bei allen Hunden, egal, ob freiwillig beendet oder sitzend, vorhanden in unterschiedlicher Stärke, natürlich auch abhängig vom Grad der Erkrankung. Langfristige Erfolge lassen sich erst anhand längerer Test- bzw. Einsatzphasen beurteilen.

Abwehrverhalten:

Bei mehreren Probanden war zu erkennen, dass die Hunde, die ohnehin schon unsicher auftreten, die Vibration des Gerätes ablehnen bzw. dadurch verunsichert werden. Hier zeigte sich, ob der Einfluß des Besitzers ausreichte, um vertrauensvoll die Vibrationen aufzunehmen. War das der Fall, war die Therapie erfolgreich. Ein Testbericht ließ sogar die Vermutung zu, dass die Vibrationsplatte ein Übungsgerät zur Verstärkung der Mensch/Hund Beziehung sein könne.

Unterschiede zwischen den Geräten

Die RADIAL Vibrationsplatte ist für größere Hunde partiell einsetzbar und bewirkt aufgrund der 3-dimensionalen Bewegungen eine größere Lockerung der Strukturen. Allerdings fühlen sich kleinere Hunde nicht so wohl und sie ist deutlich schwerer als die TONE. Daher geht unsere Empfehlung dahin, die TONE für statischen/mobilen Einsatz zu verwenden, die RADIAL jedoch in der Praxis fest einzusetzen, sie ist für den mobilen Einsatz eher ungeeignet.

Fazit

Aufgrund der fehlenden Vibrationsmatten in diesem Preissegment, die ausschließlich für den Veterinärbereich eingesetzt werden können, bieten die Vibroslim Vibrationsplatten eine gute Alternative für den EInsatz in der mobilen bzw. stationären Hundephysiotherapie Praxis.

Besonders in Kombination mit anderen Therapiegeräten vermag sie das Gesamtkonzept zu unterstützen und die Therapiepalette der Therapeuten zu erweitern.

Zum Abschluß stellen wir Ihnen den aussagekräftigsten und informativsten Testbericht – der Praxis Tierphysiotherapie Schritt für Schritt
Isabelle Ternes-Kohn – mit freundlicher Genehmigung zur Verfügung  VibroSlim Bericht



Kleine Hunde sind auch Hunde

Als wir vor vielen Jahren einen Partner für unsere Hovawarthündin suchten, war für uns der Gedanke, einen kleinen Hund einziehen zu lassen, schnell manifestiert, denn erstens reichte dann der Platz im Auto und zweitens wollte die Frau mal einen Hund haben, der leicht zu tragen und auch mal aufs Schößchen dürfte. Nur – Hund sollte er sein!

Kleine Hunderassen werden – nicht nur aufgrund der vielen Beschränkungen für große Hunde – immer beliebter und werden ihrerselbst willen geliebt. Viele kleine Hunde wiegen selbst im Erwachsenenalter weniger als 4 kg, die kleinsten Chihuahuas nur 1-2 kg. Kleine Hunderassen stammen häufg von Jagdhunden ab, wie z.B. Terriern. Deren Wesen und Temperament äußert sich dann auch in den kleinen Hunden.
Zu den kleinen Hunderassen zählen beispielsweise Australian Terrier, Bologneser, Border Terrier, Bichon Frise, Chihuahua, Französische Bulldogge, Havaneser, Jack Russel Terrier, Löwchen, Malteser, Mops, Shih Tzu, Zwergpinscher, Zwergschnauzer, Zwergpudel, Cavalier-King-Charles-Spaniel, Papillon oder auch der Yorkshire Terrier und noch viele mehr.

Besonderheiten im Stoffwechsel

Maus-Elefant

(c) Zoph at the German language Wikipedia

Beziehungen zwischen Körpergröße und Stoffwechsel des Hundes nennt man Allometrie. Kleinste Hunde haben, bezogen auf ihr Gewicht, bis zu zweieinhalb mal größeren Stoffwechsel als große.  Die sogenannte „Maus-Elefanten-Kurve“ zeigt die Zusammenhänge zwischen Gewicht, Stoffwechsel und Alter von Säugetieren. Eine Maus mit ca. 2g hat eine bis zu 175 mal höhere Intensität des Stoffwechsels als ein Elefant.

So haben kleine Hunde im Vergleich zu großen einen deutlich höheren und energiereicheren Futterbedarf, der Bedarf an Sauerstoff steigt und die kleinen Körper verlieren viel schneller ihre Körperwärme in kalten Umgebungen.

Energiereiche Nahrung für kleine Hunde

Energie bedeutet nicht gleich Kohlenhydrate. Energiereiches Futter besteht aus einem ausgewogenen Verhältnis von Fleisch, möglichst fettreich, dazu im artgerechten Verhältnis Gemüse und Nähr- bzw. Vitalstoffe und Mineralien. Es dürfen auch gerne lebenswichtige Fette mit vielen ungesättigten Fettsäuren hinzugefügt werden. Hierzu eignen sich sowohl Fischfette, als auch Hanf-Öle und Lachs-Öle.

Die Organe von kleinen HundenPernaturam Hagebuttenpulver

Sind sie auch winzig – sie funktionieren genauso wie bei großen Hunden! Nur fassen Magen und Darm nicht dieselben Mengen, was leicht nachzuvollziehen ist. Aufgrund des hohen Energiebedarfs sollte man jedoch mindestens zweimal, besser noch dreimal täglich füttern. Kleine Hunde benötigen viel Wasser, damit die Nieren durchgepült bleiben, daher sollte immer Wasser zur freien Verfügung stehen. Neigt der Hund dennoch zu kleinen Harnsteinchen, sogenannten Struvitsteinchen, ist es sinnvoll, das PH-Milieu in der Blase etwas zu beeinflussen. Das geht sehr gut mit Hagebutten-Pulver oder Komplement LM.

Kleinen Hunden ist doch so schnell kalt

Chihuahua mit ManatelWeil die Körperoberfläche im Verhältnis zum Volumen relativ groß ist, verlieren kleine Hunde schnell an Körperwärme. Neben energiereichem Futter sollte man daher den kleinen Schätzen bei Regen, Nässe und Kälte einen wärmenden Mantel anziehen. Insbesondere bei den Hunden, die zuchtbedingt keine Unterwolle mehr besitzen, sollte der Mantel ein Standard-Zubehör darstellen, dass immer zum Geschirr- oder Halsband angelegt werden.

Der viel verspottete Chihuahua-Mantel hat daher durchaus seine Berechtigung.

Die Welt auf Bodenebene

Wer sich mal auf die Augenhöhe seines kleinen Hundes begeben hat, der weiß, wie die Welt dort unten aussieht. Groß, weit weg und oft auch bedrohlich. Nicht jeder kleine Hund ist wie der Chihuahua, der viel lieber auf seinen selbstbewussten Beinchen laufen würde als ständig getragen zu werden, ein kleiner Held. Und nicht jedes Zittern bedeutet, dass dem Hündchen kalt ist. Oft sind ganz normale, alltägliche Dinge purer Stress für den kleinen Racker. Aber auch das kann man gut unterstützen mit Vitamin-B haltigen Produken wie Zellschutz Anti-Stress oder Epi-Dog. Letzteres wird deswegen auch gerne epileptischen Hunden gefüttert.

Fröhliche kleine Hunde

Er ist ein Hund!

Bitte vergessen Sie nie, dass auch der kleinste Hund ein Hund ist, mit seiner Neugier, seinem Bewegungsdrang, seiner Beweglichkeit und Intelligenz. Er ist Ihr Lebenspartner in jeder Situation, wie jeder andere – große – Hund auch!

Lassen Sie sich von ihm inspierieren, Sport, Bewegung und Intelligenzspielchen durchzuführen. Er wird es Ihnen danken, indem Ihre Socken eine längere Lebensdauer haben. Bitte denken Sie jedoch daran, dass er viele kleine Schrittchen mehr machen musss als Ihr großer Gefährte! Überlasten Sie ihn nicht.

Kleine Hunde – alte HundeAlter Chihuahua

Oft spricht man davon, dass kleine Hunde viel älter werden können als große. Das stimmt nur bedingt, wenn man bei großen Hunden die Belastung von Skelett und Gelenken mehr beachten würde, würden sie viel älter werden können. Doch bei kleinen Hunden beginnt eine zweite Alterungsphase mit ca. 12 Jahren, ab diesem Alter werden sie äußerst liebenswürdig, ein wenig ruhiger, und das kleine Herz zahlt der hohen Schlagzahl oftmals Tribut. Jetzt ist es an der Zeit, es ein wenig zu unterstützen, z.B. durch phyotologische Futterzusätze mit Weißdorn.

Ich wünsche Ihrem kleinen Hund ein langes Leben und viel Unterstützung durch Sie in allen Lebenslagen.

Ihre

Claudia Damrich