Leber und Niere im Herbst

Herbstpferd

Viele Jahre beschäftigen wir uns mit dem Stoffwechsel von Pferden und Hunden. Obwohl diese kaum vergleichbar sind, haben sie doch eines gemeinsam – sie kommen mit der zivilisierten Haltung in unseren Ballungsgebieten kaum klar, denn eigentlich sind Pferde und Hunde anatomisch immer noch darauf eingestellt, täglich lange Wege zu wandern, vor sich hin zu grasen (nur die Pferde natürlich) oder nur sporadisch Futter zu erhalten – was den Wolf und seinen Nachfolger betrifft.

Eines haben sie auch noch gemeinsam – die Veränderung im Herbst und im Frühjahr, wenn der Fellwechsel ansteht und die Tage kürzer, die Temperaturen kälter werden. Wie alle warmgleichen Lebewesen stellen sich Stoffwechselvorgänge in den Pferde- und Hundekörpern nun um und bereiten den Körper auf eine kalte und energiezehrende Jahreszeit vor.

Und was hat das mit Leber und Niere zu tun?

Stoffwechselvorgänge in Pferden und Hunden sind schlichtweg Umwandlungsprozesse. Wie der Name schon sagt: Stoffe wechseln, werden verarbeitet, und es fallen wie bei jeder Verarbeitung auch Abfallstoffe an. Diese werden, wie bei Menschen, über verschiedene Organe ausgeschieden. Maßgeblich beteiligt hieran sind Leber und Niere.

Da diese nun im Herbst vermehrt angesteuert werden, macht es für uns Menschen Sinn, nun ein wenig zu unterstützen, denn Pferde können meist nicht, wie sie es in freier Natur tun würden, die hierfür notwendigen Kräuter am Waldrand, auf den Wiesen und in Sträuchern selber heraussuchen, und Hunde erhalten fein täglich ihr Futter, so daß sie von dem natürlichen Hungerprozess, der den Körper reinigen könnte, weit entfernt sind. Wer möchte denn auch gerne seinen Hund hungern lassen….

Herbstzeit ist auch Immunzeit – hierüber haben wir bereits Anfang Oktober geschrieben.

Wie unterstützt man denn die Ausleitungsorgane?

Es gibt eine Reihe von Kräutern, die hierzu geeignet sind. Sie können getrocknet oder auch gepresst, als Öl oder als Saft verabreicht werden. Öle und Säfte stehen hier klar im Vorteil, da Kräuter im Trocknungsprozess an Wirkung verlieren können.

Birkenblätter, Schachtelhalm und Brennnessel

Die drei Freunde sind die Spülmaschinen von Nieren und Harnwegen. Sie regen sanft die Nierenfunktion an und sorgen für eine gute Durchspülung der Blase. Dies erleichtert das Ausscheiden der Schlackestoffe. Wir haben dafür einen Saft von der kleinen Ölmühle im Hunsrück im Sortiment: Renibene. Die Qualität von SRO Säften ist aufgrund der vielen Handarbeit in der Herstellung nicht mit den Kräutersäften aus dem Zoohandel vergleichbar. Und damit auch die Effizienz.

SRO Renibene zum Spülen von Niere und Harnwegen

Und was läuft über die Leber?

Boldo
Boldo-Blätter werden in der peruanischen, argentinischen, brasilianischen und chilenischen Volksmedizin als Heilpflanze, unter anderem gegen Magen-Darm-Beschwerden verwendet. Die Pflanze wirkt krampflösend und regt die Gallenabsonderung in den Leberzellen an.

Wegwarten
Wegwarten wurden tatsächlich bereits im Mittelalter bei Leberbeschwerden und Gelbsucht eingesetzt. Nachgewiesen wurde, dass Wegwarten die Bildung eines wichtigen Leberenzyms anregen können, das nachweislich den Abbau von körpereigenen und körperfremden Giftstoffen von der Leber fördert. Dadurch ist eine Entlastung der Leber möglich (Hepatoprotektion). Da ganz bestimmte verdauungsfördernde Bitterstoffe in ihr reichlich vorhanden sind, wird sie traditionell auch zur Unterstützung der Bauchspeicheldrüse eingesetzt.

Odermennig
In der traditionellen Volksheilkunde galt und gilt der Odermennig als äußerst wichtige Pflanze. Neben seinem Bezug zum Magen wird er wegen seiner zusätzlichen Verbindungen zu Milz und Bauchspeicheldrüse sowie zu Leber-Galle und Niere traditionell sehr geschätzt.

Gänseblümchen
Traditionell wird das Gänseblümchen seit Jahrhunderten zur Unterstützung der Leber, Blutreinigung und Entzündungshemmung eingesetzt

Alle diese teilweise schon vergessenen Kräuter sind enthalten in Lebabene, dem Lebersaft von SRO.

Lebabene von SRO zur Unterstützung der Leberfunktion

Beide Säfte zusammen ergeben eine prima Leber- und Nieren- Herbstkur. Bitte geben Sie ihrem Pferd und ihrem Hund Zeit, die Kräuter gut ankommen zu lassen. Wir empfehlen daher eine Kur von 4 Wochen.

Was geschieht mit den freigesetzten Stoffen?

Ganz wichtig ist, den Rest des Organismus nicht mit dem Zeugs alleine zu lassen, was durch diese sehr effektiven Säfte freigesetzt wird. Es hat sich bewährt, hierfür zusätzlich einen sogenannten Toxinbinder zu füttern. Hierzu eignen sich jegliche toxinbindende Futterzusätze wie z.B. Toxivet Sorb von cdVet, welches es sowohl für Pferde als auch für Hunde gibt.

Toxivet Sorb
Toxivet Sorb mit Vulcanerde

Wichtig: Wessen Tierchen echte Probleme mit Leber und Niere haben, für den steht der Weg zum Tierarzt an!

Eine schöne bunte Herbstzeit wünscht

Ihr PET PHYSIO Team

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